Land- und Forstwirtschaft

Der Schneiderhof hat eine Gesamtfläche von 137 ha.

Davon werden 25 ha Wiesen und Weiden sowie 109 ha Wald bewirtschaftet.

 

Nachdem die arbeitsintensive Milchproduktion jahrhundertelang betrieben wurde kam dann im Jahr 2000 der Schnitt. Wir stellten auf Mutterkuhhaltung und somit auf Fleischproduktion um.

Anfang Mai treiben wir das Vieh auf die Weide. Die frisch geborenen Kälber bleiben bei der Mutterkuh und trinken die Milch selbst. Kurz vor dem ersten Schnee im November findet der Abtrieb statt.

Dann wird aus den Rindern das zarte "Baby Beef". Ab da werden die Kühe wieder im Stall versorgt.

Außer den Kühen haben wir auch noch Pferde, Schafe und Zwergziegen sowie Rothirsche, die zur Offenhaltung unserer idyllischen Landschaft dienen.

Für hofeigene Produkte, die in unserer Vesperstube angeboten werden, halten wir selbstverständlich auch Hausschweine.

 

Die Bewirtschaftung des Waldes ist ein Hauptproduktionszweig unseres Bauernhofes.

Der Bestand teilt sich auf in 2/3 Nadelholz und 1/3 Laubholz.

Das Nadelholz wird hauptsächlich als Stammholz an umliegende Sägewerke verkauft um somit eine Käferkalamität durch eine schnelle Abfuhr zu verhindern.

Das Laubholz wird überwiegend zu Brennholz verarbeitet.